Die Oberstufe – Verantwortung für das eigene Lernen
Ab dem 9. Schuljahr beginnt die Oberstufe, die das Streben nach eigener Lebensgestaltung und Urteilsbildung in den Mittelpunkt stellt. Nach der behüteten Unter- und Mittelstufenzeit übernehmen die Schüler zunehmend Verantwortung für ihr eigenes Lernen. Der Unterricht wird anspruchsvoller und die Epochen von wechselnden Fachlehrern gestaltet. Dabei lernen die Jugendlichen, ihre Fortschritte selbstständig zu reflektieren und sich intensiv mit den Natur- und Geisteswissenschaften auseinanderzusetzen.
Die Oberstufe eröffnet den Schülern vielfältige Zugänge zur Welt. Jährliche Praktika führen sie in Bereiche der Land- und Forstwirtschaft, berufliche Praktika nach eigener Wahl oder soziale Einsatzfelder. Gleichzeitig bleiben die handwerklichen und künstlerischen Fächer zentral. Dies sorgt dafür, dass die Schüler sich nicht einseitig nur kognitiv entwickeln.
Die Klassenbetreuer übernehmen die Aufgaben der Klassenlehrer und sind Ansprechpartner für Schüler, Eltern und Kollegen. Sie begleiten die Jugendlichen von Klasse 9 bis 12 und führen regelmäßig Lernbegleitungsgespräche durch, um die individuelle Entwicklung zu unterstützen und die Verantwortung für das eigene Lernen zu stärken.
